Einkommensteuer 2015


Einkommensteuer 2015 und Einkommensteuertabelle 2015





11.07.2014

Wenn von der Einkommensteuer 2015 gesprochen wird, ist damit normalerweise die so genannte inländische Einkommensteuer 2015 gemeint.

Sie gilt für natürliche Personen, also für die Bundesbürger, die ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt in Deutschland haben. Rechtsgrundlage zur Erhebung der Einkommensteuer 2015 ist das Einkommensteuergesetz, kurz EStG und die entsprechende Einkommensteuertabelle 2015.

Die Einnahmen des Staates aus der Einkommensteuer 2015 werden auf Bund, Land und Gemeinde verteilt.

Die Gemeinden erhalten 15 Prozent der Einnahmen aus der Einkommensteuer, die verbleibenden 85 Prozent werden zu je ½ auf Bund und Länder verteilt.

Insofern kann festgehalten werden, dass vom höheren oder niedrigen Einkommen der Bevölkerung die gesamte Öffentliche Hand betroffen ist.

Einkommensteueränderungen ab 2015

Der Grundfreibetrag bei der Einkommensteuer 2015 muss gemäß dem Existenzminimumbericht der Bundesregierung angehoben werden. Im Existenzminimumbericht wird untersucht, wie sich die Kosten für Ernährung, Kleidung, Hausrat, Miete und Heizung entwickelt haben. Die Ausgaben für diesen Mindestbedarf sind nach dem Grundgesetz vor dem Zugriff des Fiskus geschützt und unterliegen somit nicht der Einkommensteuer 2015. Als Folge ist der Grundfreibetrag bei der Einkommensteuer 2015 entsprechend anzupassen. Zunächst steigt rechnerisch der Grundfreibetrag 2015 auf 8.352 Euro.

Einkommensteuer 2015 und die Steuergesetzgebung in Deutschland

Die Bemessungsgrundlagen für die Erhebung der Einkommenssteuern 2015 sind bezogen auf die Teilnahme an Rechts- und Wirtschaftsverkehr (Leistungsaustausch auf der Grundlage zivilrechtlicher Rechtsgeschäfte wie Erwerb von Grundbesitz, Abschluss von Versicherungen), auf Konsum (den Verbrauch von Gütern), Einkommen (Vermögenszuwachs), und auf Vermögen (Kapital). Dementsprechend werden nach dem Brutto Netto Rechner die Steuern unterschieden nach

  • Verkehrssteuern, die auf die Teilnahme am Rechts- und Wirtschaftsverkehr erhoben werden (Umsatzsteuer 2015, Grunderwerbsteuer 2015, Versicherungssteuer)
  • Verbrauchsteuern, die auf den Verbrauch bestimmter Güter erhoben werden (Mineralölsteuer 2015, Stromsteuer, Kaffeesteuer)
  • Besitzsteuern, das sind zum einen Ertragsteuern 2015, die auf einen Vermögenszuwachs erhoben werden (Einkommensteuer 2015, Körperschaftsteuer 2015, Gewerbesteuer 2015), zum anderen Substanzsteuern, die auf den Besitz von Vermögensgegenständen erhoben werden (Grundsteuer 2015, Vermögensteuer 2015)

Einkommensteuer 2015 in Abgrenzung zur Lohnsteuer

Im Gegensatz zur Lohnsteuer, die monatlich gezahlt wird, ist die Einkommensteuer 2015 jährlich im Nachhinein fällig. Die Lohnsteuer für unselbständig Tätige, wie beispielsweise Arbeiter oder Angestellte, wird Monat für Monat berechnet, vom auszuzahlenden Lohn oder Gehalt abgezogen und direkt vom Arbeitgeber an das zuständige Betriebsfinanzamt abgeführt. Der Arbeitgeber ist Schuldner der Lohnsteuer, während die Einkommensteuer 2015 direkt vom Steuerpflichtigen an sein Betriebsfinanzamt gezahlt wird.

Für natürliche Personen ist der Veranlagungszeitraum für die Einkommensteuer 2015 das Kalenderjahr und wird in einer Einkommensteuererklärung 2015 erklärt. Jeweils im Nachhinein wird für das abgelaufene Kalenderjahr die Einkommensteuer 2015 fällig. Sie wird mit der formellen Einkommensteuererklärung ‚erklärt‘, sprich beim Betriebsfinanzamt eingereicht.

Die Einkommensteuertabelle 2015 und Splittingtabelle 2015

Die Einkommensteuer 2015 wird anhand der jährlichen Einkommensteuertabelle 2015 ermittelt. Diese tabellarische Übersicht gliedert sich in die Grundtabelle für einzelne Personen sowie in die Splittingtabelle, die als Grundlage für die gemeinsame Veranlagung von Ehegatten zur Einkommensteuer 2015 dient. Das zu versteuernde Einkommen ist die Bemessungsgrundlage für die Steuererklärung. Sie gilt für alle Arten und Formen von Einkommen und Einkünften.

Unter Berücksichtigung einer Vielzahl von verschiedenen Abzugsmöglichkeiten errechnet sich das zu versteuernde Einkommen, das die eigentliche Basis für die Einkommensteuer 2015 ist. Die Einkommensteuer 2015 wird per Bescheid erhoben, in dem das Betriebsfinanzamt festsetzt, ob und wenn, in welcher Höhe für welchen Zeitraum Einkommensteuer 2015 zu zahlen ist.

Ergänzend zur nachträglich festgesetzten Einkommensteuer 2015 werden Vorauszahlungen auf die künftige Einkommensteuer 2015 fällig, die vom Betriebsfinanzamt per Vorauszahlungsbescheid festgesetzt werden. Ihre Höhe orientiert sich an der Höhe der letztjährigen Einkommensteuer. Genaues lässt sich mit dem Steuerklassenrechner ermitteln.

Die Einkommensteuer 2015 in der politischen Diskussion

Seit Jahren ist die Einkommensteuer 2013 ein politisches Dauerthema in Deutschland. Dabei geht es um die Höhe der Steuersätze für das zu versteuernde Einkommen. Zurzeit liegt der steuerfreie Grundbetrag je Einzelperson bei 8.000 Euro. Der Eingangssteuersatz beträgt 14 Prozent, und der Spitzensteuersatz liegt bei 45 Prozent. Eine prozentuale Absenkung des Steuersatzes bedeutet für den Staat Mindereinnahmen.

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